Die Bedeutung der Wartung von Heizsystemen
Autor: Tóth Tamás · 3 Min. Lesezeit
Warum sich die regelmäßige Wartung der Heizung lohnt: Lebensdauer, geringerer Energieverbrauch, Sicherheit. Wann und von wem Kessel und Wärmepumpe gewartet werden sollten und was vor der Saison an den Thermostaten der Heizfolie zu prüfen ist.
Die regelmäßige Wartung des Heizsystems ist wichtig, weil ein gepflegtes System zuverlässiger arbeitet, länger hält, weniger Energie verschwendet und sicherer ist – bei Gaskesseln vor allem wegen der Kohlenmonoxid-Gefahr. Die Aufgaben unterscheiden sich je nach Heizart: Kessel und Wärmepumpe lässt eine Fachkraft prüfen, bei der Heizfolie sollten Sie vor der Saison die Einstellungen der Thermostate kontrollieren.
Sobald es kalt wird, drehen die meisten einfach die Heizung auf und denken erst an das System, wenn etwas nicht funktioniert. Im Folgenden gehen wir der Reihe nach durch, warum sich eine rechtzeitige Pflege lohnt. Wenn Sie eine Checkliste für den Herbst Punkt für Punkt suchen, finden Sie sie in unserem Beitrag zur Heizungswartung im Herbst.
Warum ist die Wartung wichtig?
Längere Lebensdauer, zuverlässiger Betrieb
In einem Gaskessel, einem Heizkörperkreis oder einer Wärmepumpe verschleißen Bauteile, Filter verstopfen, und im Inneren sammeln sich Staub und Ablagerungen. Bei der regelmäßigen Überprüfung lassen sich diese kleineren Probleme noch leicht beheben, bevor sie zu schwereren Defekten werden. Ein gewartetes System ist auch zuverlässiger, sodass Sie nicht ausgerechnet in der größten Kälte ohne Heizung dastehen.
Geringerer Energieverbrauch, niedrigere Rechnung
Die Effizienz eines ungepflegten Systems sinkt: Für dieselbe Wärme verbraucht es mehr Energie. Durch einen verstopften Filter oder einen falsch eingestellten Thermostat muss die Heizung mehr arbeiten, um die gewünschte Temperatur zu erreichen. Ein instand gesetztes, gut eingestelltes System arbeitet optimal, und das zeigt sich langfristig auch auf der Heizkostenabrechnung.
Ein sichereres Zuhause
Gasbetriebene Systeme sollten besonders regelmäßig überprüft werden, denn eine Gasleckage oder ein defekter Wärmetauscher stellt eine ernste Gefahr dar. Eines der größten Risiken ist die Kohlenmonoxidvergiftung durch einen nicht ordnungsgemäß arbeitenden Kessel. Auch bei elektrischer Heizung können Überhitzung oder Kurzschluss auftreten; wenn Sie Spuren von Erwärmung, Brandgeruch oder häufig auslösende Sicherungen bemerken, rufen Sie einen Elektriker. Die Fachkraft erkennt die Gefahrenquelle und kann rechtzeitig eingreifen, bevor etwas passiert.

Wann und wie sollte sie erfolgen?
Vor der Heizsaison
Die Wartung sollten Sie vor der Heizsaison durchführen, damit kleinere, leistungsmindernde Mängel schon vor den ersten kalten Tagen auffallen und behoben werden können. Bei Kessel und Wärmepumpe ist mindestens eine Überprüfung pro Jahr üblich; die genauen Vorgaben stehen in der Dokumentation des Geräts. Die Ansprüche der Systeme unterscheiden sich: Gaskessel verlangen mehr Aufmerksamkeit als eine elektrische Heizung.
Was Sie selbst tun können
Einige Aufgaben lassen sich auch ohne Fachkraft erledigen. Bei Heizkörperheizung können Sie die Heizkörper regelmäßig entlüften, damit das System gleichmäßig arbeitet und keine kalten Stellen im Haus bleiben. Auch die Programme des smarten Thermostats können Sie durchsehen, damit die Heizung nur läuft, wenn sie gebraucht wird – zur Einstellung der intelligenten Heizungssteuerung dient unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Was passiert, wenn sie ausbleibt?
Ein vernachlässigtes System fällt häufiger aus, was im Winter besonders teuer und unbequem ist. Der Wirkungsgrad sinkt, Verbrauch und Heizkosten steigen, und mit dem schlechteren Zustand des Systems wächst auch das Sicherheitsrisiko.
Heizfolie: Was ist zu prüfen?
Bei der Infrarotheizung braucht die Heizfolie keine gesonderte Wartung, da sie keine beweglichen, verschleißenden Teile enthält. Die Thermostate sollten Sie jedoch vor Saisonbeginn durchsehen: Gab es seit dem letzten Heizen einen Stromausfall, kann der Thermostat auf die Werkseinstellungen zurückgesprungen sein, und diese müssen neu eingestellt werden. Zu prüfen sind:
- Kalibrierung: ob der Thermostat die tatsächliche Temperatur anzeigt.
- Maximalwert des Bodenfühlers: Ist er falsch eingestellt, kann das zu häufigem Ein- und Ausschalten führen (die Steuerung „klickt“); im schlimmeren Fall regelt der Bodenfühler die Heizung zu früh herunter, und der Raum wird nicht schnell warm. Die Einstellung zeigt unser Video-Beitrag zur Einstellung des Bodenfühlers.
Die ungarischsprachigen Bedienungsanleitungen der Thermostate finden Sie unter den Downloads. Unsere Beiträge zu den häufigsten Einstellungsfragen haben wir am Ende dieses Artikels zusammengestellt.
Zusammenfassung
Die Wartung des Heizsystems ist wegen des zuverlässigen Betriebs, der geringeren Kosten und der Sicherheit wichtig. Bei Kessel und Wärmepumpe vereinbaren Sie rechtzeitig einen Termin mit einer Fachkraft, bei der Heizfolie prüfen Sie vor der Saison die Einstellungen der Thermostate – so müssen Sie sich in den kalten Monaten keine Sorgen um die Heizung machen.
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