Fűtőfólia – Die Wärme der Sonne in Ihrem Zuhause.

Tierische Wärme

Autor: Tóth Tamás · 3 Min. Lesezeit

Auch im Käfig, Stall, in der Hundehütte oder im Pferdestall können Sie mit Heizfolie heizen. Wohin die Folie je nach Tier und Raumgröße gehört, warum Decke und Heizstrahler nicht genügen und was in Tierhaltungsgebäuden zu beachten ist.

Tierische Wärme

In Tierhaltungsgebäuden – Käfig, Stall, Hundehütte, Pferdestall oder Nebengebäude – lässt sich die Heizfolie genauso in Wand, Decke oder Boden einbauen wie in einem Wohnhaus. Welche Fläche geeignet ist, hängt vom Tier und von der Raumgröße ab: im großen Pferdestall eher die Decke, in der Hundehütte die Innenseite des Daches; die Temperatur regelt in beiden Fällen ein Thermostat.

Wenn Schnee und Frost einsetzen, teilen sich die Haustiere in zwei Gruppen: Die einen kommen in die warme Wohnung, die anderen verbringen ihre Tage auch bei rauem Wetter unter freiem Himmel, in der Hundehütte oder im Stall. Nutztiere überwintern ohnehin im Stall oder in Nebengebäuden. Auch sie müssen nicht frieren – Wärme lässt sich einfach und zu vernünftigen Kosten schaffen.

Infrarotheizung und Kleintiere

Warum genügen Decke und Heizstrahler nicht?

Eine dicke Decke in der Hundehütte ist gut gemeint, aber bei anhaltender Kälte beginnen nach längerer Zeit selbst Tiere mit dickerem Fell zu frieren. Heizstrahler und Eisenöfen, die in Ställen, Kaninchenställen und anderen Tierhaltungsräumen noch heute häufig sind, haben ihre Schwäche bei den Kosten: Damit es auch in der Nähe der Tiere warm genug wird, müssen sie mit hoher Leistung laufen, was erhebliche Betriebskosten verursacht.

Die Infrarotheizung arbeitet nach einem anderen Prinzip: Die Strahlungswärme erwärmt die Flächen und Lebewesen in ihrem Weg, nicht in erster Linie die Luft. Deshalb ist das Wärmeempfinden auch bei niedrigerer eingestellter Temperatur angenehm. Nach unserer Erfahrung kann es in einem größeren Raum mit höherer Decke für ein Wärmeempfinden von 23 Grad genügen, die Heizung auf 20 Grad einzustellen; zudem verteilt sich die Wärme gleichmäßiger als bei herkömmlichen Heizungen.

Wohin gehört die Heizfolie?

OrtEmpfohlene AnbringungWarum?
Großer Stall (Pferde, Rinder)Deckeso lässt sich das große Luftvolumen wirtschaftlich beheizen
Hundezwinger, HundehütteInnenseite des Dachesviele Hunde mögen es nicht, wenn die Liegefläche zu warm ist
Käfig, kleinerer Stall, NebengebäudeWand, Decke oder Bodenwie bei Wohnhäusern kommt jede Fläche infrage, die örtlichen Gegebenheiten entscheiden

Die Beheizung von Reithallen und Pferdeställen stellen wir in einem eigenen Beitrag vor: Statt Zudecken: Infrarotheizung. Die Heizmöglichkeiten für die Hundehütte vergleicht der Entscheidungsleitfaden zur Hundehüttenheizung; für kleinere Tiere gibt es zudem beheizbare Liegeplätze unter unseren Produkten für Haustiere.

Regelung: Luft und Oberfläche auch getrennt

Eine praktische Eigenschaft der Infrarotheizung ist, dass sowohl die Lufttemperatur als auch die Temperatur der beheizten Fläche gemessen und geregelt werden kann. So lässt sich je nach Bedarf die eine oder die andere erhöhen oder senken – per Thermostat vor Ort oder mit einer Smart-Home-Lösung sogar vom Mobiltelefon aus. In der Tierhaltung ist das bequem, denn wenn sich draußen das Wetter plötzlich ändert, muss man deshalb nicht zum Stall hinausgehen.

Was ist in Tierhaltungsgebäuden zu beachten?

  • Leitungen und Anschlüsse: Sie müssen so verlegt werden, dass die Tiere sie nicht erreichen, nicht daran nagen und sich nicht verletzen können.
  • Umgebung: In Ställen gibt es Staub und Feuchtigkeit, deshalb müssen Einbauort und Schichtaufbau an die Gegebenheiten des Raumes angepasst werden.
  • Maß: Überheizen ist auch für das Tier nicht gut. Richten Sie die Temperatur nach dem Bedarf des Tieres, nicht nach Ihrem eigenen Wärmeempfinden; bei alten, kranken oder jungen Tieren holen Sie auch die Meinung des Tierarztes ein.

Lohnt es sich für den Tierhalter?

In Ungarn heizen bisher nur wenige Tierhalter mit erneuerbarer Energie. Dabei kann eine mit einer Solaranlage kombinierte Infrarotheizung auch in einem Tierhaltungsbetrieb infrage kommen: Die Solaranlage kann die Stromkosten der Heizung senken, und die Strahlungsheizung bringt die Wärme gezielt dorthin, wo sich die Tiere befinden. Wie sich eine bestimmte Investition beispielsweise zu einer Wärmepumpenanlage verhält, muss stets für das jeweilige Gebäude berechnet werden; die Gesichtspunkte haben wir im aktuellen Kostenvergleich Wärmepumpe und Infrarotheizung zusammengestellt.

Die Wärme der Sonne in Ihrem Zuhause.

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