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5 Gründe für einen programmierbaren Thermostat im Zuhause

Autor: Tóth Tamás · 4 Min. Lesezeit

Kostengünstig, einfach einzustellen, aus der Ferne steuerbar, mit Wartungshinweisen und unterschiedlichen Temperaturen je Raum: fünf Gründe, warum sich ein programmierbarer Thermostat lohnt.

5 Gründe für einen programmierbaren Thermostat im Zuhause

Einen programmierbaren Thermostat installiert man vor allem deshalb, weil sich die Heizung selbst dem Tagesablauf anpasst: Sie heizt nur dann und nur so stark, wie es nötig ist, wodurch die Stromrechnung sinken kann. Außerdem ist er komfortabler, fortgeschrittene Modelle lassen sich aus der Ferne bedienen, können auf Wartungsaufgaben hinweisen und halten in größeren Wohnungen je Raum unterschiedliche Temperaturen.

Die Wintersaison belastet das Haushaltsbudget: Wer sein Zuhause warm und behaglich halten möchte, muss mit einer höheren Stromrechnung rechnen. Ein programmierbarer Thermostat hilft dabei, doch seine Vorteile gehen über den Geldbeutel hinaus. Im Folgenden gehen wir fünf Gründe durch, damit die Entscheidung leichter fällt, ob sich die Aufrüstung der Heizung mit einem solchen Gerät lohnt.

Programmierbarer Thermostat an der Wand

1. Kostengünstig

Einer der Hauptvorteile programmierbarer Thermostate ist, dass sie mit relativ geringer Investition langfristig die Heizkosten senken können. Sie müssen sich keine Sorgen machen, ob die Heizung zu lange eingeschaltet geblieben ist: Der Thermostat schaltet die Heizung ab, sobald die gewünschte Temperatur erreicht ist, und startet sie erst wieder, wenn der Raum abgekühlt ist.

Er lässt sich auch zeitgesteuert einstellen. Wenn Sie wissen, dass Sie morgens zu einer bestimmten Zeit das Haus verlassen, senkt der Thermostat bis dahin die Temperatur und heizt vor Ihrer Heimkehr wieder auf. Das Programm müssen Sie nur einmal einstellen, danach ist kein tägliches Eingreifen nötig.

Wenn Sie im kommenden Winter bei der Stromrechnung sparen möchten, ist der programmierbare Thermostat einer der einfachsten Schritte. Wählen Sie bei einem zuverlässigen Händler ein Modell, das zu Ihrer Heizung passt.

2. Einfach einzustellen

Die Bedienoberfläche moderner Thermostate ist einfach, sodass sich nach wenigen Versuchen die Einstellung finden lässt, mit der alle Familienmitglieder zufrieden sind. Für den Morgen können Sie eine Temperatur einstellen, für tagsüber eine andere, für Abend und Nacht eine dritte – der Thermostat wechselt sie selbstständig, und die Heizung richtet sich nach dem Tagesablauf der Familie.

Das spart nicht nur Geld, sondern auch Zeit: Sie müssen die Temperatur nicht jeden Tag von Hand verstellen, das System arbeitet nach dem eingestellten Programm.

3. Aus der Ferne steuerbar

Nach einem langen Arbeitstag in eine kalte Wohnung zu kommen, ist unangenehm. Mit einem WLAN-fähigen, fernsteuerbaren Thermostat lässt sich das vermeiden: Auf dem Heimweg können Sie per Smartphone die tagsüber abgesenkte Temperatur wieder erhöhen, sodass Sie bei der Ankunft angenehme Wärme empfängt. Das ist günstiger, als die leere Wohnung den ganzen Tag auf voller Temperatur zu heizen – allerdings sollten Sie die Heizung auch bei längerer Abwesenheit nicht ganz ausschalten, denn ausgekühlte Wände lassen sich nur schwer wieder aufheizen.

Überlassen Sie den Einbau einer Fachkraft. Ein unsachgemäßer Anschluss kann das Heizsystem beschädigen, besonders bei weiterentwickelten, fernsteuerbaren Thermostaten. Suchen Sie einen zuverlässigen Elektriker: Auf den ersten Blick wirkt das wie eine Mehrausgabe, langfristig sparen Sie jedoch Zeit, Geld und Ärger.

4. Wartungs- und Servicehinweise

Einige fortgeschrittene Thermostate – vor allem Modelle für lüftungstechnische, sogenannte HVAC-Systeme (Heizung, Lüftung, Klimatisierung) – weisen darauf hin, wenn Filter gereinigt oder ersetzt werden müssen oder die Wartung des Geräts fällig ist. Bei einer Klimaanlage oder Lüftungsanlage ist das nützlich: Durch einen verstopften Filter strömt die Luft schlechter, das Gerät arbeitet mit geringerem Wirkungsgrad und verbraucht mehr Energie.

Bei der Infrarot-Heizfolie ist diese Funktion nicht nötig, da sie weder Filter noch Teile enthält, die regelmäßig getauscht werden müssten. Läuft im selben Haus jedoch auch eine Klimaanlage, kann die Wartungserinnerung dort gelegen kommen.

5. Unterschiedliche Temperatur je Raum

In einer größeren Wohnung oder einer größeren Familie mag nicht jeder dieselbe Temperatur: Der eine bevorzugt ein kühleres Zimmer, der andere ein wärmeres. Das ganze Haus auf gleicher Temperatur zu halten, ist dann weder komfortabel noch wirtschaftlich.

Die Lösung ist die Regelung in Zonen: Ein Thermostat steuert eine Heizzone, für mehrere Zonen braucht man also pro Raum einen eigenen Thermostat oder eine Steuerung für mehrere Zonen. Bei elektrischen Flächenheizungen wie der Heizfolie ist das einfach, da sich die Heizung der einzelnen Räume getrennt anschließen lässt. Überlegen Sie vor dem Kauf, wie viele Zonen Sie getrennt regeln möchten, und wählen Sie die Thermostate danach aus.

Zusammenfassung

Der programmierbare Thermostat erleichtert das Heizen in mehrfacher Hinsicht: Er kann Geld, Zeit und Energie sparen, die Temperatur passt sich dem Tagesablauf an, und fortgeschrittene Modelle sind auch aus der Ferne bedienbar. Welcher Thermostattyp wofür gedacht ist und wo er montiert werden sollte, lesen Sie in unserem Ratgeber zu Raumthermostaten; die Möglichkeiten der Zonenregelung und der smarten Steuerung zeigt unser Beitrag zur modernen Heizungsregelung.

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